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Eingangs möchte ich um Nachsicht bitten, wenn in dieser kurzen Historie nicht alle Daten und Fakten enthalten, und nicht alle Ehrenamtlichen genannt sind, die sich unter großem Zeitaufwand und mit viel Engagement in die BSG einbrachten und einbringen, bzw. sie nicht den Raum finden, der ihnen gebührt. Dieses würde den Rahmen einer Kurzübersicht und mit Sicherheit auch die Geduld vieler Leser sprengen.



Der Vorläufer – die Sportgruppe Krieg

Als 1969/70 in kurzem Abstand vier Kollegen von Hamburg nach Bonn abgeordnet wurden, vermissten sie eine Sportgruppe im Bundesverkehrsministerium. Die Hamburger Sportgruppe, hervorgegangen aus der Abteilung See des Bundesverkehrsministeriums, betrieb dort Gymnastik und spielte anschließend Faustball. Nach diesem Muster entstand nunmehr der Vorläufer der Betriebssportgemeinschaft in Bonn, bekannt unter dem Namen Sportgruppe Krieg.

Es gab zwar noch keine Satzung, jedoch brauchte man einen Ersten Vorsitzenden; es war der Initiator der Gruppe, Herr Dr. Jürgen Krieg.

Auch die Erfindung des Sommerprogramms mit einer späteren Sportabzeichenprüfung stammt aus dieser Zeit; erstmalig traf man sich im Sommer 1971 auf dem Venusberg.

 

Die Anfänge

Im Sommer 1972 erinnerte sich Herr Connie Steinkämper, damals Sachbearbeiter im Organisationsreferat des BVM, an die von ihm mitgestaltete BSG der ehemaligen Wasser- und Schifffahrtsdirektion Münster. Er kam zu der Erkenntnis, dass an einem Ministerium mit etwa 1200 Mitarbeitern sicherlich genügend Interessenten vorhanden sein müssten, ihrer durch die überwiegend sitzende Tätigkeit arg in Mitleidenschaft gezogenen Physis etwas Gutes zukommen zu lassen.

Von der Notwendigkeit der Gründung einer Betriebssportgemeinschaft im BVM musste natürlich die Leitung des Hauses in der Person des beamteten Staatssekretärs überzeugt werden. Nach einigen Anstrengungen, von der ersten Mitarbeiterbefragung bis hin zur Beschaffung von Sportgeräten, stimmte Herr Staatssekretärs Karl Wittrock im November 1972der Gründung der Betriebssportgemeinschaft zu.

Mit 35 Mitgliedern und den Gründungsvätern Herrn Dr. Oeding, Connie Steinkämper und Herrn Wietholz nahmen die Dinge ihren Lauf. Im Dezember 1972 begann die Gruppe Tischtennis als erste Sparte. Im Frühjahr 1973 folgte dann die Gruppe Leichtathletik.


Die Zusammenführung

Mit dem Beitritt zur Betriebssportgemeinschaft hatte die Sportgruppe Krieg so ihre Schwierigkeiten. Noch 1973 lehnte die Mitgliederversammlung einen Beitritt strikt ab. Doch nachdem einige Zeit ins Land gegangen war, beschloss die Gruppe im Dezember 1975, der BSG beizutreten, allerdings zunächst unter Beibehaltung der wirtschaftlichen Selbständigkeit.

1987 wuchs der Sportgruppe die Pflicht, Übungsleiterhonorare zu zahlen, jedoch über den Kopf. Sie gab ihre eigenständige Kasse auf und seitdem gehören auch die letzten kleinen sogenannten Grabenkämpfe der Vergangenheit an.


Die Betriebssportgemeinschaft

Unter der Leitung von Herrn Dr. Fischer und Frau Weiß sowie unter dem großen Engagement von Herrn Claus Elbert schritt die BSG ab 1975 goldenen Zeiten entgegen. Im Jahr 1989 übernahm Claus Elbert den Vorstandsvorsitz. Er führte dieses Amt mit so viel Begeisterung und Elan, dass er es erst 12 Jahre später wieder los wurde. 2001 trat Dirk Nitschke seine Nachfolge an und gab den Staffelstab im Jahr 2007 an Kathleen Kilthau weiter.

Immer wieder stellt sich die Frage, welche Sportarten sollen und können wir anbieten. 1990 wurde zum Beispiel eine (Dank des überragenden Übungsleiters Uwe Flashoff) bis heute gut funktionierende Damen-Streching-Gruppe gegründet, während andere Sportarten ein wechselvolles Schicksal haben, sie „schlafen ein“ und werden wieder „zum Leben erweckt“.

Auch am Standort Berlin haben sich inzwischen so viele Sportbegeisterte zusammen getan, dass dort mehrere Sparten betrieben werden können.

Auch wenn die BSG kein eigener eingetragener Verein ist, ist sie dennoch über den Betriebssportkreisverband im Vereinsregister erfasst.

Abseits des Sports fanden und finden überdies viele gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge statt, die die Gemeinschaft stärken. Das 25-jährige Jubiläum der BSG wurde mit einem sportlichen und rauschenden Fest im Oktober 1997 im Kasino des Bundesverkehrsministeriums gefeiert. Und nicht nur das Alter der BSG steigt und steigt, sondern auch die Anzahl der Mitglieder erfreut sich eines regen Wachstums.

 

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Betriebssportgemeinschaft im Bundesverkehrsministerium